Ich verstehe mich jedoch als Künstlerin und meine Werkstatt ist als ein Ort konzipiert, der als Ausstellungsraum nicht nur meine eigenen Werke, sondern auch die anderer Schmuckkünstler und Schmuckkünstlerinnen zeigen soll.

Mein Atelier war ursprünglich ein Goldschmied- und Uhrmachergeschäft. Es wurde in den 20iger Jahren eröffnet und über drei Generationen hinweg von der Familie Söllner geführt.  

Für den zeitgenössischen Autorenschmuck, die Schmuckkunst, gibt es im Gegensatz

zur Malerei und Graphik wenig Möglichkeiten auszustellen, zu veröffentlichen und zu verkaufen.

 

Schmuck, wie ich ihn verstehe und herstelle, ist kein kunsthandwerkliches Produkt, sondern Ergebnis meiner schöpferischen Arbeit. Schmuck wird allgemeinhin als Kunsthandwerk und nicht als eigenständige Kunstform angesehen, wie Malerei und Graphik, aber auch Keramik. Möglicherweise gibt es deshalb so wenig Akzeptanz für Schmuckkunst.